Manchmal leben wir in einem Glashaus

  
Manchmal ist es, als ob wir in einem Glashaus leben würden. Alle Türen und Fenster fest verriegelt, wiegen wir uns im Schein unserer selbst erschaffenen Sicherheit. Jedoch sind wir uns nicht bewusst, wie zerbrechlich das Glas in Wirklichkeit ist und bemerken dies erst, wenn es in tausend Stücke zerspringt – der Schutz sich auflöst und wir uns in der Realität wieder finden.

Was vorher weit entfernt schien, nehmen wir dann plötzlich viel bewusster wahr. Einerseits kann dies sehr erschreckend sein, andererseits aber auch ein Neubeginn bedeuten. 

Das Leben hält für uns viele Lehren bereit. Was wir am Ende aus diesen mitnehmen, liegt in unserer Hand. 

Veröffentlicht von einherzspricht

In unseren Köpfen schwirren so viele Gedanken umher, da wäre es doch schade diese nicht mit der Öffentlichkeit zu teilen. Ich möchte mit meinen Beiträgen zum Nachdenken anregen und vielleicht den ein oder anderen dazu animieren, etwas offener durchs Leben zu gehen.

2 Kommentare zu „Manchmal leben wir in einem Glashaus

  1. Mir erging es so während der Depression, da habe ich mich zuerst eingeigelt und die Türen verriegelt. Und es stimmt, nun nehme ich vieles bewußter auf, genieße mehr und plane einen Neuanfang. Immer positiv denken, immer vorwärts schauen, das lerne ich gerade wieder mit Begeisterung

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